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Neues aus der Natur

Graureiher in der Linthebene

11.12.2019  Der Graureiher ist im Flug gut erkennbar, da er immer mit angezogenem Hals fliegt. Er wird bis zu 1m gross und kann bis 25 Jahre alt werden. Seinen heiser krächzenden Ruf hört man oft in der Dämmerung. Als angeblicher „Fischschädling“ wurde er bis Mitte des 20. Jahrhunderts gejagt. Durch Schutzmassnahmen und seiner Anpassungsfähigkeit hat sich der Bestand erholt. In der Schweiz zählt man aktuell wieder bis 1800 Brutpaare. In der Linthebene ist der Graureiher Dauergast und man kann ihn gut beobachten.

GraureiherGraureiher (Bild: Milo Kučera)

Waldkauz beim Tschachen

23.11.2019 Der Waldkauz ist ein verbreiteter Brutvogel in offenen Laub- und Mischwäldern, Parkanlagen und Alleen mit grossen alten Bäumen. Sein Ruf erklingt meist am Abend, vorwiegend in den Wintermonaten. Von Dezember bis Januar ist Hochzeit, ab Februar bis in den Juni hinein ist dann Brutzeit. Der Waldkauz verbringt den Tag nicht nur in Baumhöhlen, sondern auch mal in Nischen oder anderen Unterschlüpfen. Das Schutzgebiet Tschachen ist ein idealer Standort für den Waldkauz, mit etwas Glück trifft man ihn dort auch tagsüber an.     

WaldkauzWaldkauz (Bild: Theo Scheidegger)

Amphibienaktion 2019 - Der Bestand hat im dritten Jahr in Folge zugenommen

Während schweizweit die Amphibienzahlen rückläufig sind, scheint es bei uns vor allem den Fröschen gut zu gehen. 2019 wurden sage und schreibe 5'603 Frösche gezählt. Vor einem Jahr waren es noch 3'238 Frösche und 2017 wurden insgesamt nur gut 3'000 gezählt. Leider können die Kröten auch in diesem Jahr nicht mithalten. Ihre Zahl sank von 1'814 im letzten Jahr auf aktuell 1'471 Tiere. Lesen Sie den Bericht zur Amphibienaktion 2019!

Grasfrosch
Grasfrosch (Bild: Milo Kučera )

Hermelin beim Tschachen

30.01.2018  Wer auf dem Kiesweg zum Tschachen etwas aufmerksam unterwegs ist, hat zurzeit gute Chance auf der Wiese ein Hermelin anzutreffen. Das von Pro Natura zum Tier des Jahres gewählte Säugetier ist wegen dem fehlenden Schnee im grünen Gras gut auszumachen. Im wahrsten Sinne "flink wie ein Wiesel" rennt es von Mausloch zu Mausloch und verschwindet auch mal für ein paar Minuten in einem. Es bleibt zu hoffen, dass es beim Jagen von Wühlmäusen nicht selbst zum Gejagten von Greifvögeln wird.  

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Hermelin (Bild: Theo Scheidegger)