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Schwarzkehlchen am Nebenkanal beim St. Sebastian

05.06.2017 Das Schwarzkehlchen ist kleiner als der Sperling und gehört zu den Kurzstreckenziehern. Durch die intensive Landwirtschaft, Entwässerungen und Flurbereinigungen ist ihr Bestand sehr gefährdet. Sie sind Bodenbrüter und dadurch noch störungsanfälliger. Ihr Gelege umfasst 4 bis 6 weisse oder grünliche Eier.  Sie sind auf Brachflächen, Ödland, extensive Wiesen und Moore angewiesen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und anderen wirbellosen Kleinlebewesen. Besonders an trüben, bedeckten aber auch regnerischen Tagen kommen die Schwarzkehlchen aus dem Schilf hervor, dann sind sie recht aktiv. Meistens sieht man nur das Männchen, wenn es oben auf den Schilfhalmen singt.

Schwarzkehlchen
Schwarzkehlchen (Bild: Milo Kučera)