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Erlenzeisige kommen auch in Ihren Garten

06.10.2017  Erlenzeisige besiedeln vorzugsweise Nadelwälder mit Fichten, Tannen, Kiefern und Lärchen. Im Herbst und Winter kommen sie aber auch gerne in Siedlungsgebiete, wo sie anstelle der sonst favorisierten Sämereien von Nadel- und Laubbäumen auch Samen verscheidender Gräser und Kräuter vorfinden. So lohnt es sich, im eigenen Garten Blumen und Stauden stehen zu lassen. Diese werden nicht nur vom Erlenzeisig sondern auch von Distelfink, Kohlemeise und vielen anderen Vögeln eifrig besucht.

Erlenzeisig
Erlenzeisig (Bild: Milo Kučera)

Schwarzkehlchen am Nebenkanal beim St. Sebastian

05.06.2017 Das Schwarzkehlchen ist kleiner als der Sperling und gehört zu den Kurzstreckenziehern. Durch die intensive Landwirtschaft, Entwässerungen und Flurbereinigungen ist ihr Bestand sehr gefährdet. Sie sind Bodenbrüter und dadurch noch störungsanfälliger. Ihr Gelege umfasst 4 bis 6 weisse oder grünliche Eier.  Sie sind auf Brachflächen, Ödland, extensive Wiesen und Moore angewiesen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und anderen wirbellosen Kleinlebewesen. Besonders an trüben, bedeckten aber auch regnerischen Tagen kommen die Schwarzkehlchen aus dem Schilf hervor, dann sind sie recht aktiv. Meistens sieht man nur das Männchen, wenn es oben auf den Schilfhalmen singt.

Schwarzkehlchen
Schwarzkehlchen (Bild: Milo Kučera)